"Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt?" - Ernst R. Hauschka
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Text - Interview mit Dipl. Psych..Griesemer (Das Protokoll)

Dipl. Psych. Michael Griesemer hat ein Buch geschrieben, das sich mit der Justiz in Missbrauchsprozessen beschäftigt: DAS PROTOKOLL. Dieter Gieseking befragte den Autor.

„Halbgebildeten Fanatikern im Missbrauchsgeschäft irgendwann das Handwerk legen.“

K13online: „Das Protokoll“ ist Ihr erstes Buch und gleich ein Erfolg. Sie beschäftigen sich darin mit einer schwierigen Thematik; geschrieben für ein Theaterstück. Welcher Hintergrund hat Sie bewegt, ein solch brisantes und politisches Buch zu verfassen?

M.Griesemer: Dafür gibt es zwei Gründe. Zum Einen war mir im privaten Umfeld ein 14-jähriger Junge bekannt geworden, der nach einem Strafverfahren einen Suizidversuch unternommen hatte. Seine Eltern fanden einen Abschiedsbrief woraus hervor ging, dass der Junge nicht damit klargekommen ist wie die Polizei und Justiz mit dem beschuldigten Mann umgegangen ist. Der Junge war homosexuell. Die Rolle von Psychologen auf diesem Gebiet hat mich seitdem nie so richtig los gelassen. Entscheidender war aber, dass ich Mitte der Neunziger bei Lernexperimenten mit Hühnerküken in einer Skinnerbox auf meine Entwicklungstheorie zur sexuellen Objektwahl in der Kindesentwicklung kam. Für eine Nebenableitung hatte ich zunehmend Pädophile gesucht, in drei Fällen auch selber begutachtet. Durch diese Einblicke entstand DAS PROTOKOLL.

K13online: In ihrem Buch kritisieren Sie auch vermeintliche „Kinderschützer“, Politiker und die Justiz. Haben Sie schon Reaktionen von diesen oder anderen Personen und Stellen erhalten ?

M.Griesemer: Der überwiegende Teil war ausgesprochen positiv. Am Meisten haben mich ein paar Rückmeldungen von Eltern erfreut. Allerdings gab es einmal auch eine Telefondrohung. Und ein Homosexuellenaktivist, der sich im Buch seziert gesehen hat, meinte, er müsste sich mit einer Rezension als „Pädopropaganda" rächen. Das ist aber zur Zeit Masche. Mir sind Eltern und kritische Juristen wichtig - und die sehen sich darin wieder.

K13online: Sie sprechen in ihrem Buch von einem 14-jähren Jungen namens „Marc“. Wie würden Sie einen Fall beurteilen, wenn der Mann nicht homosexuell, sondern pädophil wäre und der Junge kein 14 Lenze, sondern 13? Ist Pädophilie eine sexuelle Störung oder eine sexuelle Identität ?

M.Griesemer: Solange die WHO die Pädophilie als Störung definiert, haben wir als Psychologen oder die Ärzte sie auch so zu behandeln. Das heißt aber vor allem auch: Angstmache und Kriminalisierung von Patienten in der Öffentlichkeit sind berufsethischer Verstoß. Ihre zweite Frage ist nur fallspezifisch zu beantworten. Und in einem Gegensatzpaar "Störung" oder Identität" denke ich entwicklungs-psychologisch schon lange nicht mehr. Das ist altpsychiatrische Ideologie, nicht Wissenschaft.

K13online: Dann möchte ich meine Frage anders formulieren. Wie entsteht Pädophilie? Wie sieht ihre Theorie dazu aus?

M. Griesemer: Das hat mit der allgemeinen Kindesentwicklung zu tun. Kinder verlieben sich im Regelfall in Kinder. Pädophilie entsteht durch alles, was ab dem 10. Lebensjahr einen kritischen psychosexuellen Umstellungsprozess des Frontalhirns auf Erwachsene verhindert. Solche Faktoren sind z.B. Isolation, ADS oder Depression im Kindesalter. Z.B. haben homosexuelle Jungen und Mädchen - weil sie eine Vielzahl dieser Faktoren gleichzeitig in ihrer steinigen Pubertät betreffen - ein höheres Risiko, pädophil aus ihr hervorzugehen. Und Frauen haben das geringste: Weil sie sich bereits als prapubertäre Mädchen nicht - wie Jungs- in jüngere Kinder verlieben, sondern oft in Jugendliche. Jedenfalls zeigt das meine Studie Nautilus bis jetzt. Aufgrund dieser Theorie ist auch die Frage „Störung" oder „Identität" Nonsens.

K13online: Kommen wir nochmals zurück zu ihrem Buch. Ihr literarisches Werk ist für ein Theaterstück geschrieben. Haben sich schon Produzenten, Sponsoren und Darsteller gemeldet, sodass auch dieses Vorhaben bald in die Realität umgesetzt werden kann?

M.Griesemer: Die Zeit on stage ist noch nicht gekommen. Es gab diverse Anregungen, ja. Aber es traut sich niemand so richtig heran, es als Schauspieler umzusetzen. Im Augenblick gibt es eine Diffamierungswelle, die auch jeden öffentlichen Träger oder Regisseur mit einem kritischen Projekt zum Thema existentiell bedroht. Aber an eine Hörspielfassung ist gedacht. Peter Ustinov, mit dem ich für den „Erzähler" in Kontakt war, ist leider nicht mehr da. Aber dafür sind die Rollen des "Marc" und der Mutter bestens besetzt. Ein junger Bursche, der einen prügelsüchtigen Polizeieinsatz gegen einen Mann nach Desinformationen eines Sensationsreporters mitbekommen hat, wird den "Marc" sprechen, und die Mutter eines anderen Falls die Laim.

K13online: Welche weiteren Projekte und Zukunftspläne befinden sich bereits in Arbeit? Erläutern Sie unseren Lesern doch kurz in die Inhalte.

M.Griesemer: Meine Nautilus-Studie weitermachen und meine wissenschaftliche Arbeit zur psychosexuellen Kindesentwicklung und devianten Pubertätsausgängen veröffentlichen. Und dann wieder meinen ganz normalen Job als Psychologe machen. Aber wahrscheinlich werde ich wohl mein Leben lang mit wachen Juristen und anderen Fachkol-legen daran arbeiten, dass halbgebildeten Fanatikern im Missbrauchsgeschäft derzeit irgendwann das Handwerk gelegt wird, ob sie sich mit ihrer Hysterie nun an Kindern oder an sexuell beschuldigten Erwachsenen vergehen.

K13online: Herr Griesemer, ich danke Ihnen für das Gespräch. 
 
 
Dipl.-Psych. M. M. Griesemer, Jahrgang 1965, Studium in Frankfurt, seit 1999 freiberuflich taetig. Arbeiten: Acta Generale der Psychosexuellen Kindes-entwicklung I-III; Hypernaculum. Ausmass und Auswirkungen massen-medialer Desinformation zum Stand der Wissenschaften bei sexuellem Kindes-missbrauch.

(Ersteinstellung am 6. März 2008 - aktualisiert am 9. November 2015)

geschrieben am 09.11.2015
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Autor K13online
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