Berührungen (Felix Rexhausen)

Berührungen

Eine Zeitreise durch die 1960er Jahre

  • Broschiert: 216 Seiten
  • Verlag: Männerschwarm Verlag; Auflage: 1 (31. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935596316
  • ISBN-13: 978-3935596312
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,2 x 19,5 cm
  • Preis: 12,00 Euro

  

Felix Rexhausen veröffentlichte sein (fiktives?) erotisches Tagebuch 1969 unter dem Pseudonym "Stefan David". Es ist das Jahr, in dem der § 175 - damals seit über 90 Jahren im Strafgesetzbuch und seit mehr als 40 Jahren in der von den Nazis verschärften Form in Geltung - erstmals reformiert wurde.

Als Satiriker war Rexhausen (1932-1992) der Meinung, ein "wirkliches Sexbuch" für Homosexuelle sei "eine Unmöglichkeit", gelte doch die Devise: "Mehr Tränen als Sperma". Als Stefan David führt er uns durch die deutsche Provinz (Effstein, Vaustadt und Zettberg) und zu schwulen Sehnsuchtsorten wie Neapel, San Francisco und Tunis.

"Die Geschichten dieses Buches und die in ihnen vorkommenden Menschen sind nicht frei erfunden. Vom Leser bemerkte Ähnlichkeiten mit Geschehnissen oder Personen, die ihm bekannt sind, können aber zufällig sein." (Felix Rexhausen)

Michael Sollorz in seiner Lektüre:
S. stößt auf ein Bändchen, erschienen im Jahr seiner Einschulung. Feldforschung noch unterm Paragraphen, Episoden vom Aufreißen, vom nimmersatten Streunen.

 


 

Berührungen 

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: Olympia Press; Auflage: 1 (12. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 335902611X
  • ISBN-13: 978-3359026112
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,2 x 19 cm
  • Preis: 9,99 Euro

 Felix Rexhausen veröffentlichte sein (fiktives) erotisches Tagebuch 1969 unter dem Pseudonym »Stefan David«. Denn als Satiriker war er der Meinung, ein »wirkliches Sexbuch« für Schwule sei eine Unmöglichkeit, gelte doch die Devise: »Mehr Tränen als Sperma«. Als Stefan David führt er uns durch die deutsche Provinz und zu schwulen Sehnsuchtsorten wie Neapel, San Francisco und Tunis.

Felix Rexhausen wuchs in Leipzig und Hamburg auf. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln, wo er 1959 promovierte. Danach war er als Redakteur beim Westdeutschen Rundfunk in Köln tätig; später schrieb er für den Kölner Stadtanzeiger, den Spiegel und die Zeit. Zusammen mit Carola Stern und Gerd Ruge gründete er 1961 die Deutsche Sektion von amnesty international. Seit 1968 lebte er als freier Schriftsteller in Hamburg. Neben seinen journalistischen Arbeiten veröffentlichte Rexhausen Romane, Satiren und Lyrik (zum Teil vertont von Wolfgang Schobert Schulz und zu Gehör gebracht von Schobert und Black); er gilt als einer der ersten namhaften deutschsprachigen Autoren, der das Thema Homosexualität (nicht zuletzt auch anhand eigener Erfahrungen) bereits während der 60er Jahre offen behandelte. Seit 1998 vergibt der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen einen Medienpreis, der nach Felix Rexhausen benannt ist.     

geschrieben von Rexhausen, Felix am 04.01.2020 - ID: 1171 - 4835 mal gelesen Drucken

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