Wie in schönen Filmen (Kröhnke-Roman)

Friedrich Kröhnke
Wie in schönen Filmen
Gebundene Ausgabe: 156 Seiten
Verlag: Ammann; Auflage: 1 (August 2007)
2. Auflage bereits erschienen
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3250601144
 
  
 
Am glücklichsten waren sie in Pratheet Thai. Friz Glück war grenzenlos an dem Mittag, als er Helen auf dem Flughafen Don Muang abholte. Er stand in einem weißen Leinenanzug wie in schönen Filmen, die in den Tropen spielen, in der Halle, als auf einem Bildschirm die Maschine der Air France als pünktlich gelandet erschien und er also wußte, daß sie jetzt hier war, auf der anderen Seite der Welt.

Presse: Ganz bei sich ist dieser Erzähler, wo er das verstohlene Innenleben von Menschen sichtbar machen kann und die zeitlose Sehnsucht nach dem kleinen Glück.
Wilhelm Kühlmann, FAZ

Das Leben einer Frau namens Helen Herford, Jahrgang 1957. Ihr Weg führt sie vom Rand der Großstädte Nordrhein-Westfalens in die Welt, die für sie zuletzt Berlin und Estland heißt. Eine Frau, generationstypisch und höchst ungewöhnlich zugleich: typisch die Träume, Illusionen, Verletzungen, Aufbrüche ungewöhnlich Tapferkeit, Warmherzigkeit, Intelligenz und ihre lebenslange Verbindung mit einem Mann, der eigene Wege geht, sie wohnt noch nicht einmal mit ihm zusammen ... Aber sie reisen miteinander! Dem Ausland, Hotels, Caf‚s, gilt ihre gemeinsame Liebe und den alten Filmen, die im Ausland spielen, in Hotels und Caf‚s, auch kitschigen zum Weinen über Liebe, Krieg und frühen Tod. Mit der Reise der beiden Lebensgefährten nach Estland nimmt die Geschichte eine atemberaubende Wendung, die dem Leser an Entsetzen, Hoffnung, Bangen wenig erspart: wie in schönen Filmen.

Friedrich Kröhnke ist 1956 geboren und lebt in Berlin. Buchveröffentlichungen u.a.: Dieser Berliner Sommer. Erzählungen(1994), Murnau - Eine Fahrt(2001), Samoa oder Ein Mann von fünfzig Jahren. Roman 2006, Im Ammann-Verlag erschienen die Romane Was gibt es heut bei der Polizei?(1989), Grundeis - Ein Fall(1990), P14(1992, Aqualand(1996), Die Atterseekrankheit(1999) und Cia Vaschek(2003)

geschrieben von Kröhnke Friedrich am 04.01.2020 - ID: 572 - 5491 mal gelesen Drucken

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