Als Jonathan starb (BL-Roman Duvert)

Tony Duvert
Als Jonathan starb
Roman - 288 Seiten - gebunden mit Schutzumschlag
Verlag Rosa Winkel 1984
(Originalausgabe erschienen im Verlag Les Editions de Minuit Paris 1978)
ISBN 3-921-495-40-7
 
 
 
"Als Jonathan starb" ist die Liebesgeschichte zwischen einem jungen Maler, Jonathan, und Serge, einem kleinen Jungen von acht Jahren. Eine Liebe, die sich keine Zärtlichkeiten versagt... und gerade daraus ihre Lebenskraft schöpft...Eine Mischung ungewöhnlicher Sinneseindrücke, in die Tiefe gehender Erinnerungen, Gossenanklänge,.. Man lernt, daß Liebe stirbt, wenn sie gesellschaftsfähig werden will und daß sie lebt, wenn sie ins Animalische übergeht.

Duverts Roman bezieht seine Dichte aus der Beschreibung der vielen kleinen Beobachtungen, die die narzistische Rhetorik der verliebten Rede Lügen strafen, um die vollkommenste Übereinstimmung zu erreichen, von der Liebe nur je träumen lassen könnte. Wenn der Roman die Erzählung einer beispiellosen Liebe ist, so ist er auch die Tragödie der Unmöglichkeit dieser Liebe. Nie ist Duvert... der intimen Verbindung von Liebe und Tod näher gekommen. Entschieden ein Klassiker.
 
Die Erstausgabe ist ab Verlag und im Buchhandel vergriffen.


 
N E U A U F L A G E

Tony Duvert
Als Jonathan starb
Roman aus dem Französischen von Joachim Bartholomae
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Männerschwarm Hamburg
Auflage: 1 (Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939542598
ISBN-13: 978-3939542599
Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 13 x 2,6 cm 
Preis 19,00 Euro
 

Einer der schönsten und ehrlichsten Romane über eine Knaben-Mann-Beziehung, in dem auch erotische Erlebnisse ausführlich beschrieben werden. Der achtjährige Serge und der junge Male Jonathan erleben einen glücklichen Sommer zusammen, die Beziehung scheitert erst an einer verständnislosen und bornierten Umwelt.

"Als Jonathan starb" ist die Liebesgeschichte zwischen einem jungen Maler, Jonathan, und Serge, einem kleinen Jungen von acht Jahren. Eine Liebe, die sich keine Zärtlichkeiten versagt... und gerade daraus ihre Lebenskraft schöpft... Eine Mischung ungewöhnlicher Sinneseindrücke, in die Tiefe gehender Erinnerungen, Gossenanklänge,.. Man lernt, daß Liebe stirbt, wenn sie gesellschaftsfähig werden will und daß sie lebt, wenn sie ins Animalische übergeht.

Duverts Roman bezieht seine Dichte aus der Beschreibung der vielen kleinen Beobachtungen, die die narzistische Rhetorik der verliebten Rede Lügen strafen, um die vollkommenste Übereinstimmung zu erreichen, von der Liebe nur je träumen lassen könnte. Wenn der Roman die Erzählung einer beispiellosen Liebe ist, so ist er auch die Tragödie der Unmöglichkeit dieser Liebe. Nie ist Duvert... der intimen Verbindung von Liebe und Tod näher gekommen. Entschieden ein Klassiker.

Eine unmögliche Liebe

Der junge Maler Jonathan lebt allein und abgeschieden auf dem Land. Immer wieder wird Serge zu ihm "abgeschoben", der Sohn einer Freundin aus Paris, die keine Lust hat, sich um ihn zu kümmern. Serge ist im wörtlichen Sinn ein "ungezogener" Junge: egoistisch, amoralisch, ohne Werte. Er brät Regenwürmer, experimentiert mit Schnecken und Kröten und spielt an seinem Körper herum. Und an dem von Jonathan. Jonathan weiß, dass das nicht sein darf. Dennoch gibt er Serge den Raum, den der sich sowieso erobert.

Mit großer Diskretion schrieb Duvert Ende der 1970er Jahre diesen komplexen Gesellschafts-, Erziehungs- und Liebesroman, der von der französischen Presse hoch gelobt wurde.

Ungewöhnliche Sinneseindrücke und tiefgehende Erinnerungen. Man lernt, dass Liebe stirbt, wenn sie gesellschaftsfähig wird.
Le Monde

geschrieben von Duvert, Tony am 04.01.2020 - ID: 87 - 13844 mal gelesen Drucken

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